So restlos einleuchten will nicht warum der übereifrige Vollblut-Polizist Nicholas Angel (Simon Pegg) trotz bespielloser Erfolge (400 % mehr Verhaftungen als seine Kollegen) von London in das provinzielle Sandfort versetzt wird und wenn zum Ende hin pausenlose Action angesagt ist, fällt schon etwas auf, dass hier nicht Jerry Bruckheimer produzierte sondern mit etwas bescheideneren Mitteln gearbeitet werden musste. Doch mittendrin macht “Hot Fuzz“ verdammt viel Spaß.
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Edgar Wright schrieb zuvor zusammen
mit Simon Pegg die ziemlich witzige Zombie-Komödie “Shaun
of the Dead“ und inszenierte sie mit Simon Pegg und Nick Frost
in den Hauptrollen. Das selbe Team macht sich jetzt noch erfolgreicher
über Cop-Thriller lustig und kann schon dadurch punkten, dass
die allseits bekannten Genre-Muster aus Filmen wie “Bad
Boys II“ oder “Gefährliche Brandung“ (diese beiden Filme
werden ausdrücklich zitiert) vor dem Hintergrund einer englischen
Kleinstadt recht belustigend wirken.
Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die interessante Besetzung der
Nebenrollen: Bill Nighty war schon in “Shaun …“ dabei, Ex-007 Timothy
Dalton ist herrlich schleimig, Jim Broadbrent gibt einen gemütlichen
Revierleiter und Paul Freeman ist dabei weil er einst gegen Indiana
Jones kämpfte. Das Team setzt aber nicht nur auf kleinstädtischen
Charme sondern lässt auch diesmal das Splattern nicht. Die
Erklärung für die ebenso seltsame wie blutige kleinstädtische
Mordserie lässt an Skurrilität (und die finale Abrechnung
an Bleihaltigkeit) kaum Wünsche offen.
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