Der Film:
In einer gemeinsam mit insgesamt fünf Drehbuchautoren verfassten und
nahezu ein halbes Jahrhundert umspannenden Geschichte erzählt Sergio
Leone (sein "Spiel mir das Lied vom Tod" erscheint auch
demnächst auf DVD) in seinem letzten Film von der komplizierten Freundschaft
der jüdischen Gangster Noodles (Robert De Niro) und Max (James Woods
). Vor dem Hintergrund der sich rasant verändernden Stadt New York
gelingt es Noodles nicht, sich des Einflusses Max zu entziehen und
mit seiner Jugendliebe Deborah (Elizabeth McGovern / Jennifer Connelly)
glücklich zu werden.
Eigentlich
war Sergio Leone schon nach Beendigung seiner Dollar-Trilogie
die Western leid und wollte endlich mit"Es war einmal in Amerika"
beginnen, der später dann gemeinsam mit "Todesmelodie"
und "Spiel mir das
Lied vom Tod" eine Art Trilogie bildete.
Besonders
faszinierend an Leones letztzem Film ist seine komplizierte aber
nicht undurchdringliche Rückblendenstruktur. Sowohl durch die Form
als auch durch die schlagartigen aber sehr kurzen drastischen Gewaltszenen,
hat Leones Film Quentin Tarantino zu "Pulp
Fiction" inspiriert. Obwohl "Es war einmal in Amerika"
in Europa zu einem Riesenerfolg wurde, lief der Film in den USA
nur in einer entstellten und gekürzten Form, die ihm durch chronologische
Erzählweise jegliche Faszination austrieb. Doch diese DVD, die in
der selben Form auch in den USA erscheint, wird dem Meisterwerk
weltweit die Aufmerksamkeit verschafft, die es verdient.
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