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Der
Film:
Wer an Superhelden aus dem Hause Marvel denkt, dem fallen
Spider-Man, die Fantastic Four, Captain America,
Iron Man, der Punisher, Blade, Thor
und etliche weitere Namen ein. Die Konkurrenz DC hat genau
genommen nur Batman und Superman im Angebot, was
sich auch schon in einigen aufwändig produzierten Spielfilmen niederschlug.
In den Comics wird – neben dem Stählernen und dem Dunklen Ritter
- gelegentlich noch Wonder Woman als Mitglied einer Superhelden-Dreieinigkeit
gefeiert, doch die Amazone schwang ihre Peitsche bisher nur in einer
relativ langlebigen TV-Serie und kürzlich in einem direkt für denn
DVD-Markt produzierten Trickfilm.
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Jetzt
folgt ein ähnliches Projekt mit dem DC-Superhelden Green
Lantern. Den Träger des Ringes mit den seltsamen Fähigkeiten
(erzeugt “Hartlicht-Projektionen“) sollte in einem Kinofilm tatsächlich
schon einmal Jack Black verkörpern. Doch dann hat DC-Eigentümer
Warner erst einmal einen Trickfilm in Auftrag gegeben um die Popularität
der Figur anzuschieben, bevor dann der Spielfilm
mit Ryan Reynolds folgte. Das Hauptproblem – neben der etwas
albernen Laterne auf der Brust - dürfte sein, dass es verschiedene
Varianten der Figur gibt. Während Clark Kent und Bruce Wayne schon
ewig mehr oder weniger heimlich als Superman und Batman
ihre Heldenpflicht verrichten, ist die Green Lantern im
Privatleben wahlweise Alan Scott (1940),Hal Jordan (1959), Guy Gardner
(1968), John Steward (1972) oder Kyle Rayneer (1994).
Der von Bruce Timm produzierte Trickfilm hält sich an die Version
von 1959. Es wird erzählt wie der Pilot Hal Jordan einen mysteriösen
Ring von einem im Sterben liegenden Alien annimmt und sich dadurch
in eine Green Lantern verwandelt, ein Mitglied einer Elitegruppe
die für Frieden und Gerechtigkeit im Universum sorgen soll.
Der neue Rekrut soll von Sinestro ausbildet werden, doch dieser
plant eine neue Ordnung unter seiner Führung.
Die
Animation des Filmes ist auf höchstem Niveau, die mit allerlei
Science-Fiction-Klischees jonglierende Story hingegen hat – zumindest
mir - Figur und Mythos der Green Lantern nicht wirklich näher
gebracht. Bei uns gibt es “Green Lantern - First Flight“
als eher spärlich ausgestattete Einzel-DVD und als “2-Disc
Special Edition“ mit einigen interessanten zusätzlichen Extras.
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