In “The Wicker Man“,
seinem Remake eines britischen Kultfilmes von 1973 verlegte Regisseur
und Drehbuchautor Neil LaBute die Handlung von einer abgelegenen schottischen
Insel an die Nordwestküste der USA. Außerdem verwandelte
er den Männerclan der Vorlage in ein bienenzüchtendes Matriarchat.
Für die Hauptrolle des ziemlich rücksichtslos in die Frauengesellschaft
eindringenden Polizisten Edward Malus konnte Nicolas Cage gewonnen
werden.
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Auch
die übrigen Rollen wurden mit Darstellern wie Ellen Burstyn,
Molly Parker und Leelee Sobieski sehr gut besetzt, was einen hübschen
Kontrast zur B-Picture-Story ergibt, die schließlich in ein
heidnisches Opferungsritual gipfelt. Der Soundtrack-Komponist Angelo
Badalamenti ist ebenfalls eine gute Wahl.
Badalamenti arbeitete als Arrangeur
für Shirley Bassey oder die Pet Shop Boys, vertonte Horror
wie “Nightmare on Elmstreet III“, kann aber auch Komödie
(siehe “Seitensprünge“) und dürfte am bekanntesten
als Hauskomponist für David Lynch und durch die unvergessliche
Titelmelodie zu “Twin Peaks“
sein. Seine schwelgerischen oft an Ennio Morricone erinnernden Klänge
zu “The Wicker Man“ sind zwar weniger eingängig,
sorgen aber im Kino für wohliges Gruseln.
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