Durch
die Presse geistert immer wieder der Mythos vom 60er Jahre Superstar,
der plötzlich gezwungen war in Las Vegas vor Hausfrauen aufzutreten,
sich selbst dort seine Würde bewahrt hat und erst jetzt, nachdem er
soviel Unbill bewältigt hat, sein wohlverdientes Comeback einfährt.
Doch ganz so ist es dann wohl doch nicht, denn so richtig verschwunden
war der Tiger nie. Er hatte vor etlichen Jahren mit seiner eigenwilligen
Version des Prince-Songs "Kiss" einen Hit. Auch seine powervolle
"Tennesse Waltz"-Version auf "The long black Veil"
dem Jubiläums-Sampler der irischen Folkband "The
Chieftains" ließ mehr schon 1995 als aufhorchen.
| |
 |
| | |
Tim
Burton hat ebenfalls dazu beigetragen, dass der Tiger nicht in Vergessenheit
gerät. Zum einen in dem er seinen Song "With this Hands"
markant und ironisch in seinem Film "Edward mit den Scherenhänden"
einsetzte und zum anderen in dem er gleich den ganzen, echten Tom
Jones in "Mars Attacks" nicht mitspielen, sondern ihn
den Film, ganz im Gegensatz zu Jack Nicholson, Pierce Brosnan, Glenn
Close oder Michael J. Fox, auch noch überleben ließ. Unvergessen
die Schlussszene, in der alle Tiere zum Tiger kommen!
Daher musste Tom Jones auch nicht lange bitten um mit allerlei derzeitig
angesagte Promis Duette singen zu können. Ganz im Gegensatz zu Frank
Sinatra, der seine "Duetts" alleine im Studio aufnahm,
suchte Jones die Nähe seiner Mitsänger und auch wenn er durch seine
unvergleichliche Stimme seine Partner oftmals reichlich blass aussehen
lässt, entzünden sich manchmal auch ganz schön die Funken. Am meisten
wohl beim "Baby, it´s cold outside"-Duett mit Cerys from
Catatonia (auch als Maxi ausgekoppelt), deren ebenfalls recht eigentümliche
Stimme sogar den Tiger zum Lachen bringt.
Diese
CD bei AMAZON bestellen, hier anklicken
CDs
von Tom Jones bei ebay kaufen, hier anklicken
|