Schon
1967, im Jahr nach dem Start der
"Star Trek"-TV-Serie, entstand "Leonard Nimoy presents
Mr. Spocks Music from Outer Space". Zwar wurde diese Platte vom
"Star Trek"-Schöpfer Gene Roddenberry mitproduziert, aber
trotzdem brauchte Nimoy für das Coverfoto nicht seine berühmten Ohren
anzulegen. Die Platte enthielt musikalische Nichtigkeiten die auch
die weniger berühmten Ohren der Zuschauer nicht allzu sehr beleidigten.
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Richtig
lustig wurde es erst auf Nimoys drittem Album, das eine schier unglaubliche
Coverversion von Pete Seegers "If I had a Hammer" enthielt.
Dieser Song wird von Nimoy nicht nur völlig schräg "gesungen",
sondern endet auch noch in einem unfassbaren patriotischen Sprechfinale
("Well I have a Hammer and I have a Bell"...).
William Shatners Talent entwickelte sich hingegen sehr viel schneller.
Bereits seine Debütplatte "The Transformed Man" aus dem
Jahre 1968 enthält mit den eher gesprochen als gesungenen Versionen
von Bob Dylans "Mr. Tambourine Man" (herrlich sein langanhaltender
Schrei am Ende des Stückes) und dem eigentlich nur vorgelesenen
Beatles-Klassiker "Lucy in the Sky with Diamonds" zwei
einzigartige Peinlichkeiten, die schlüssig belegen, warum Shatner
und nicht Nimoy der Käpt´n ist.
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