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Einst
betätigten sich die "Einstürzenden
Neubauten" in Zusammenarbeit mit Peter Zadek als Bürgerschreck
und die Theaterabonnenten griffen zum Ohropax sobald Blixa Bargeld
und seine Mannen mit Schrottteilen musizierten. In den ersten
Platten waren Melodien nur höchst seltsam auszumachen und es wurde
mit ungewöhnlichen Klängen experimentiert. Seitdem Bargeld auch
Kurt Weill Lied vom "Bilbao Mond"
sang und der Band 1996 der Ohrwurm "Stella Maris" gelang
hat sich das Verhältnis eher umgekehrt.
Auf dem neuen Studioalbum dominiert Bargelds patentierte und mittlerweile
fast schon melodische Stimme. Industrielle oder experimentelle
Klänge treten fast schon schüchtern eingesetzt eher am Rande auf
und stören daher auch nicht weiter. Ähnliches lässt sich auch
über Bargelds Songtexte sagen.
Obwohl
hier ambitionierte Fragen wie "Betonprosa oder Permafrost
?" aufgeworfen und das Aussterben von prähistorischen Tieren
bejammert wird, gehen die sorgfältig gewählten Worte im noch sorgfältiger
abgeschmeckten Gesamtkunstwerk ziemlich unter.
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"Silence is sexy
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