In “Mitten
ins Herz“ spielt Hugh Grant einen längst vergessenen
Popstar aus den Achtzigerjahren. Dieser erhält plötzlich
die große Chance für eine angesagte Popdiva einen Hit zu
schreiben und diesen im Duett mit ihr vorzutragen. Überraschende
Hilfe beim Komponieren erhält er von Drew Barrymore, die als
leicht durchgeknallte Hauspflanzenpflegerin erstaunlich gute Texte
von sich gibt.
| |
 |
|
| |
Der
Film ist zwar sehr liebenswert und es macht Spaß Hugh Grant
dabei zuzusehen, wie er vor einer Horde nicht mehr ganz junger Hausfrauen
solange mit den Hüften wackelt bis der Hexenschuss kommt. Doch
insgesamt bleibt “Mitten ins Herz“ weit hinter seinen
Möglichkeiten zurück und kann als Satire aufs Pop-Business
kaum punkten. Doch die Soundtrack-CD profitiert davon was im Film
eher von Nachteil ist. Die vom aufstrebenden Pop-Sternchen Haley
Bennett verkörperte Pop-Diva Cora wird nur sehr sanft veralbert.
Daher sind die drei für sie komponierten Songs durchaus angenehmes
Hörfutter.
Die Überraschung der CD
ist jedoch Hugh Grant, der die Hälfte der auf der CD enthaltenen
Stücke höchstpersönlich interpretiert. Sowohl der
gefakte 80er-Hit “Pop! Goes my Heart“ wie auch die für
das Filmfinale wichtige Schnulze “Don´t write me off“
kommen authentisch rüber. Den zweimal enthaltenen Ohrwurm “Way
back into Love“, dessen Entstehung der Film erzählt,
singt Grant einmal mit (der ebenfalls recht talentierten) Drew Barrymore
und einmal mit Haley Bennett (schön wäre auch noch die
im Film zu kurz gekommene Version mit dem indischen Rapp-Vorspann).
Insgesamt entstand so ein abwechslungsreiches Popalbum, das sehr
viel mehr als ein Abfallprodukt zum Film ist.
Diese
CD bei AMAZON bestellen, hier anklicken
Soundtrack-CDs
bei ebay kaufen, hier anklicken
"Mitten
ins Herz" als DVD bei AMAZON auf DVD bestellen, hier anklicken
"Mitten
ins Herz" als Blu-ray bei AMAZON auf DVD bestellen, hier anklicken |