Bereits
mit 7 Jahren erhielt Mike Oldfield seine erste Gitarre und hörte
nicht auf darauf herumzuklimpern. 1973 als 20-jähriger spielte
der Brite dann sein erfolgreichstes und richtungsweisendstes Werk
ein. Er nannte es “Tubular Bells“ und nahm die nur aus
zwei sehr langen Stücken bestehende Platte fast im Alleingang
auf. Dabei spielte er 24 verschiedene Instrumente. Die damalige Tontechnik
nutzte er bis zum Anschlag und belegte alle 16 Spuren des Aufnahmegerätes.
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Doch
“Tubular Bells“ überzeugte nicht nur technisch, sondern die eingängige
Eröffnungsmelodie (die eher zum Ärger von Oldfield auch im Erfolgsfilm
“Der Exorzist“ verwendet wurde) ließ die Zuhörer nicht mehr los.
Doch auch Oldfield, der später
Erfolgshits wie “Moonlight Shadow“ landete, kam von “Tubular Bells“
nicht mehr los. Er produzierte drei Fortsetzungsalben
und spielte jetzt zum 30. Jubiläum das ganze Werk noch einmal komplett
und eigenhändig neu ein. Das wäre zwar nicht unbedingt nötig gewesen,
doch immerhin klingt das Resultat sehr viel weniger elektronisch
als das Original und der Einsatz des vielbeschäftigten John Cleese
als Sprecher ist auch nicht ohne. Der CD liegt dann auch noch eine
DVD bei, die neben einem Musikvideo noch die ersten 6 ½ Minuten
der Neueinspielung in Dolby 5.1 und dts enthält. Diese Superklangqualität
macht dann allerdings wirklich Appetit auf mehr.
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