Der Opener "Welcome home, Luc Robitaille“ zeigt einem gleich, wo`s langgeht. Die angesagten Schweden versprühen den fetzigen Charme der frühen sowie die kompetente Verspieltheit der späteren Beatles und sind mit Einflüssen von Punk bis Britpop gesegnet.
Dabei
kreiert "Mando Diao“ einen durchaus eigenen Sound, der
sich zeitgemäß von dem der alten Säcke abhebt. Endlich
mal wieder eine Scheibe, die sich von vorne bis hinten genüsslich
durchhören lässt, abwechslungsreich, spritzig und rundum
gelungen!
Der
sicherste Indikator für einen unter-die-Haut-gehenden Song
ist bei mir eine berückende Gänsehaut, die sich beim Hören
einstellt – selbst in prallem Sonnenschein. Was bei "Ode
to Ochrasy“ mit betörender Regelmäßigkeit
passiert. Songs wie "Good Morning, Herr Horst“, "Song
for Aberdeen“ und natürlich "Long before Rock`n`Roll“
lassen mich den Glauben an kreativ frischen Rock zurückgewinnen.
Das abschließende "Ochrasy“ wiederum bezaubert
mit genialer Schlichtheit, und beweist beeindruckend, welche Intensität
die Skandinavier ausstrahlen.
Rainer Schneider
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