Der Film “Die
fast vergessene Welt“ basiert auf der TV-Serie “Land
of the Lost“, die in den USA von 1974 bis 1976 lief und bei uns
erst ab 1990 als “Im Land der Saurier“ gezeigt wurde. Erzählt
wird wie der erfolglose Wissenschaftler Rick Marshall beim Besuch
einer provinziellen Alien-Themenparks per Schlauchboot in eine seltsame
Welt gerät, die von Sauriern, Urzeitmenschen und seltsamen humanoiden
Echsenwesen bevölkert wird.
Da Will Ferrell den Rick Marshall
spielt sollte man denken, dass es einiges zu lachen gibt, doch das
ist eher selten der Fall und wenn dann bewegt sich der Humor auf
niedrigsten oft fäkalen Humor. Doch immerhin sorgt die phantasievolle
Ausstattung, die trotz des 100-Millionen-Dollar-Budgets an eine
klassische Star-Trek-Episode erinnert, und vor allem Michael
Giacchinos Soundtrack dafür, dass es nie völlig langweilig wird.
Michael Giacchino ist der Hauskomponist
von J. J. Abrams, hat aber auch schon mehrmals für Pixar
gearbeitet. Da er ein großer Fan der klassischen TV-Serie
ist, hat er auch in seinem Soundtrack ein Banjo eingesetzt. Sid
& Marty Krofft, die Schöpfer von “Land of the
Lost“, verwendeten dieses Instrument nachdem sie die
Premiere von John Boormans “Beim Sterben ist jeder der
Erste“ gesehen hatten, denn Schlauchbootfahrt = Banjo.
Giacchino orientierte sich aber auch an Jerry Goldsmiths wuchtigen
Soundtrack zum ersten “Planet der Affen“-Film.
Michael Giacchinos symphonische Filmmusik
hätte einen besseren Film verdient, doch für sich betrachtet
(bzw. gehört) macht die prall gefüllte Soundtrack-CD großen
Spaß.
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