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Wohl weil sein Film "Inglourious
Basterds“ sich al Hommage an “Ein
Haufen verwegener Hunde“, einen kleinen dreckigen italienischen Kriegsfilm von
1978, der in den USA unter dem Titel “Inglorious Bastards“,
berief, wollte Quentin Tarantino sich diesmal einen Soundtrack
vom Italo-Western-Maestro Ennio Morricone bestellen. Da dieser
keine Zeit hatte, bediente sich Tarantino auch diesmal wieder
aus seiner Plattensammlung.
Natürlich sind auch Stücke von Morricone dabei
(von den acht verwendeten Titeln enthält die CD die Hälfte)
sowie von anderen Soundtrack-Komponisten wie Dimitri Tiomkin oder
Lalo Schifrin, aber auch der UFA-Tonfilm-Schlager kommt - im Film
zwar weniger, dafür aber ausführlicher auf der CD –
mit Zarah Leanders “Davon geht die Welt nicht unter“
sowie “Ich wollt ich wär ein Huhn“ von Lilian Harvey
& Willy Fritsch zum Zuge. Thematisch nicht so recht passen
will – obwohl Filmmusik und der Interpret auch schon einmal in
Deutsch gesungen hat - David Bowies “Cat People“.
Doch
insgesamt hat Tarantino wieder eine hübsche musikalische
Wundertüte gefüllt. Etwas schade ist jedoch, dass nicht
– wie einst beim genialen “Pulp Fiction“-Album – den Musikstücken
kurze Dialoghäppchen vorangestellt wurden, denn auch "Inglourious
Basterds“ strotzt nur so vor bestens hierfür verwendbaren
Material.
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