In der
Filmbiografie “Hilde“ verkörpert
Heike Makatsch die Knef absolut
glaubhaft in all ihren Lebensphasen zwischen 1943 und 1966. Der formal
eher konventionelle Film besteht aus einer Ansammlung von Rückblenden,
die gelegentlich etwas kitschig durch Zitate aus den Liedertexten
der Knef zerhackt werden, und schließlich in einem erfolgreichen Auftritt
gipfeln, den die Knef in der Berliner Philharmonie im Jahre 1966 vor
ausverkauften Hause absolvierte.
Im Gegensatz zu Katja Flint in Joseph
Vilsmaiers ähnlich gelagerter Filmbiografie “Marlene“
(Dietrich) wirkt die Makatsch niemals wie eine Schauspielerin, der
mit großem maskentechnischen Aufwand oberflächliche Ähnlichkeiten
zur darzustellenden Ikone aufgeschminkt wurden. Sie ist Knef bleibt
aber Makatsch, was sicher auch an dem unverkrampften Zugang zur
markanten rotzigen knefschen Sprechweise liegt, den die phonetisch
ebenfalls gut zu erkennende Schauspielerin durch das Einstudieren
der Lieder gefunden hat.
Heike Makatsch nahm ein Jahr lang
Gesangsunterricht, um denTonfall jener “besten Sängerin
ohne Stimme" (Ella Fitzgerald) zu treffen. Obwohl im Film
(leider) nur sieben von Hildegard Knefs Evergreens zu hören
sind, hat Heike Makatsch auch gleich noch ein komplettes Album mit
15 Songs (darunter der zuvor unvollendete Titel “After Eight“)
aufgenommen und zusätzlich auch noch ein Hörbuch zur Knef-Autobiografie
“Der geschenkte Gaul“. Eine bessere (und lukrativere)
Vorbereitung auf eine Rolle ist kaum denkbar.
Diese
CD bei AMAZON bestellen, hier anklicken
Filme,
Bücher und CDs von Hildegard Knef bei ebay kaufen, hier anklicken
"Heike
Makatsch liest Der Geschenkte Gaul" als CD-Box bei
AMAZON bestellen, hier anklicken |