Nach einigen
dubiosen Büchern (u. a. die Heiratsschwindler-Bekenntnisse "Die
Memoiren des Rodriguez Faszanatas" und der Reisebericht “Globus
Dei“) sowie seiner guten Leistung im ansonsten unterirdischen
Film “Mein Führer“
macht Helge Schneider endlich wieder das, was er am allerbesten kann.
Mit ungebremster Spielfreude präsentiert er auf seinem neuen
Studioalbum einen ganzen Haufen Quatsch. Er wird dabei von Schlagzeuger
Pete York, Bassist Rudi Oibrich und Gitarrist Sandro Giampietro in
alle nur erdenkliche Richtungen bestens begleitet.
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Schon
die Eröffnungsnummer das temperamentvolle Liebeslied “Meine
Supermaus“ geht total ab und in die selbe Kerbe haut auch
der Lobgesang “Käsebrot“, der Appetit auf was Handfestes
macht. Danach folgt der gesellschaftskritische Titelsong “I
brake together“ und das sinnlos-gute “Lady Suppenhuhn“.
In “Die Trompeten von Mexiko“ verbrät Helge alle
nur erdenklichen Tex-Mex-Klischees zu einer mitreißenden Hymne.
Mit “Pinguine können nicht fliegen“ erweist sich
Helge als ein so guter Freund von Udo Lindenberg, dass er auch noch
gleich dessen Gesangspart übernommen hat.
Anschließend covert er sich selbst (u. a. “Texas“,
“Der Telefonmann“), Frank Sinatra (“Fly me to
the Moon“), Ray Charles ("Georgia on my Mind") und
einen immer hysterischer werdenden Elvis (“Jailhouse Rock“).
Zum Abschluss gibt es noch ein “Gespräch mit einem Interviewer,
der sich sehr gut vorbereitet hat“ (und natürlich ebenfalls
von Helge gesprochen wird). In dieser Plauderei kommen in 14 Minuten
zwar (selbstverständlich) keinerlei Informationen rüber.
Doch genau wie die ganze unerhört abwechslungsreiche Scheibe
ist auch dieses völlig sinnfreie Geplapper ein einziges Vergnügen.
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geht´s zur Besprechung von Helges "Hefte raus - Klassenarbeit!"
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