Während des Ersten Weltkrieges
werden junge und meist idealistische Amerikaner ohne jegliche Flugerfahrung
vom französischen Militär zu Kampfpiloten ausgebildet. Nach
einer kurzen Grundausbildung gilt es sich in Luftkämpfen gegen
die deutschen Fliegerasse zu bewähren. Der Film “Flyboys“
beschwört - immer hart am Rande des Kitsches - das Klischee von
den letzten ritterlichen Soldaten, die ihre meist ehrenhaften Zweikämpfe
über den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs ausfochten.
Der südamerikanische Musiker
Trevor Rabin war Mitglied der Gruppe “Yes“ und schrieb
u. a. den Hit “Owner of the Loney Heart“. 1994 verabschiedete
er sich von der Popmusik und arbeitete anschließend als Filmkomponist,
wobei er recht häufig Radaufilme von Jerry Bruckheimer wie
“Armageddon“ oder “Bad
Boys 2“ vertonte.
Bei seiner Musik für “Flyboys“
orientierte sich Rabin deutlich hörbar an den Soundtracks von
James Horner, der mit seiner Musiken für die ähnlich gelagerten
Filme “Rocketeer“
und “Titanic“ bereits Blaupausen zum Vertonen von nostalgisch-romantischen
Filmen über technisches Gerät ablieferte. Wer eine Schwäche
für aufwändig instrumentierte Orchestersoundtracks hat,
wird von Trevor Rabins Musik zu “Flyboys“ (passend zum
zugehörigen Film) zwar etwas überraschungsfrei aber doch
äußerst solide bedient.
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