In denn achtziger Jahren machte eine Band namens "Housemartins" mit ihren eingängigen Melodien und herrlich minimalistischen Videos Furore. Aus den Überresten dieser Gruppe formierte sich 1989 "The Beautiful South". Auch hier hagelte es Ohrwürmer. Meistens so viele, dass zu jedem Album noch mindestens drei Maxis mit haufenweise ebenso genialen Songs erschienen, die auf dem jeweiligen Album keinen Platz mehr gefunden.
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Für
ihr neues Album nahmen Paul Heaton, Jacqueline Abbott, Dave Hemingway,
David Rotheray, Sean Welch und David Stead in Peter Gabriels "Real
World"-Studios insgesamt 26 Stücke auf. Dies ist sogar für
diese produktive Band ein absoluter Rekord. Die Plattenfirma presste
davon dann "nur" 17 Tracks auf die neue CD und musste
auf Wunsch der Band zunächst nur in England und jetzt auch bei uns
noch drei Songs auf einer Doppel-CD-Neupressung nachliefern.
Nicht nur musikalisch auch textlich (wir erinnern uns an: "Don´t
marry her, fuck me!") hat die Gruppe wieder einiges zu bieten.
Im Song "The Mediterranean" beschreibt Paul Heaton, die
Heilkräfte, die das Mittelmeer auf seine ehemals alkoholkranke Seele
ausübte. Trotzdem entstanden die meisten Texte nicht beim Anblick
beeindruckender Naturkulissen, sondern in einer holländischen Kneipe.
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