Zum 75. Geburtstag
des 1928 in Frankfurt am Main geborenen Jazz-Posaunisten Albert Mangelsdorff
erscheint jetzt ein ganz besonderes "Birthday Present". Abgesehen von
einer Duke Ellington-Komposition enthält diese CD acht Stücke, die aus der
Feder von Mangelsdorff stammen und auch von ihm, mal solo und mal mit dem
"United Jazz & Rock Ensemble", interpretiert werden.
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Im beiliegenden Booklet schreibt
Wolfgang Sander, dass Mangelsdorff eine "Weltkarriere ohne
Glamour" gelang. Bei ihm muss es sich wohl um ein "Fabelwesen
der deutschen Kultur" handeln, denn der Jazzer kann sich immer
noch ganz frei in der Frankfurter Innenstadt bewegen, obwohl er
mit seinen zweistündigen "Hardcore - Improvisationen ganz alleine
die Hallen füllt".
Die Geburtstags-CD führt den am "Hardcore-Jazz" wenig
geschulten Hörer recht behutsam in Mangelsdorffs Universum ein.
Zunächst erklingen einige leichter zugängliche Live-Nummern, die
der Posaunist in unterschiedlichen Ensemble-Formationen vorträgt.
Erst dann folgen drei Soli, die an John Williams Raumschiffklänge
für Spielbergs "Unheimliche Begegnung der Dritten Art"
und auch an die Gesänge von Walfischen denken lassen. Da ist es
nur konsequent, dass Mangelsdorff zum Abschluss noch ein Stück gemeinsam
mit einigen "unbekannten Walen" improvisiert.
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