Die beiden Engländerinnen Liz und Kristy
lernen bei einem Trip durch Australien den leicht verrückten Ben kennen.
Gemeinsam bricht das Trio zum abgelegenen Wolf-Creek-Nationalpark
auf, der aus einem riesigen Meteoritenkrater besteht. Als sie zurück
in die Zivilisation fahren wollen, müssen sie feststellen, dass nicht
nur ihre Uhren sondern auch das Auto nicht mehr funktionieren. Doch
ein kerniger Trucker namens Mick Taylor taucht auf und bietet seine
Hilfe an und von nun an wird alles sehr, sehr schlimm.
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“Wolf Creek“ erinnert auf den ersten
Blick etwas an Eli Roths “Hostel“. Doch
Greg McLean, der den Film schrieb und inszenierte, orientiert sich
eher am skandinavischen Dogma-Kino und drehte seinen Film in rohen
Videobildern an Originalschauplätzen. Angeblich basiert die
Geschichte sogar auf Tatsachen, doch eigentlich hat McLean mit seinem
beeindruckend von John Jarrat verkörperten Mick Taylor eher
eine äußerst düstere Variante zu “Crocodile
Dundee“ im Sinn (und dessen Spruch vom sehr, sehr großen
Messer wird mehrmals an entscheidenden Stellen des Films zitiert).
Während “Hostel“ etwas darunter leidet, dass hier ein Ami seine
Geschichte in einem Klischee-Europa mit einem verkifftem Amsterdam
und einem Dracula-Balkan mit Foltercenter ansiedelt, wirkt McLeans
australische Wildnis wirklich wild und seine am Ende äußerst
drastische Horror-Mär nachvollziehbar bedrohlich und dadurch
noch sehr, sehr lange nach.
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