Der kleine Christopher Robin und seine
Plüschtiere inspirierten dessen Vater Alan Alexander Milne 1926 zu
den Geschichten mit dem Bären Winnie-the-Pooh. Bei uns ist dieser
Teddy sowohl als Walt Disney-Figur "Winnie
Puuh" als auch unter dem Namen "Pu der Bär" in
den Übersetzungen von Harry Rowohlt bekannt. Wie viele englische Fans
findet auch Rowohlt ganz entsetzlich was die amerikanische Trickfilmindustrie
dieser Figur angetan hat.
| |
 |
|
| |
Doch
innerhalb des Zeichentrickuniversums von Disney nehmen A. A. Milnes
Figuren eine kleine Sonderstellung ein. Der erste halbstündige Zeichentrickfilm
"Winnie the Pooh and the Honey Tree" entstand ungefähr
zur selben Zeit wie das "Dschungelbuch", also kurz vor
dem Tode Walt Disneys. Die Geschichten um Christopher Robin und
seine lebendigen Plüschfreunde verkneifen sich im Gegensatz zu den
längeren abendfüllenden Disney-Trickfilmen eine ausgeklügelte Spannungsdramaturgie
und sind eher phantasievoll verträumt.
Über diese Qualität verfügte auch der 2000 entstandene Kinofilm
"Tiggers großes Abenteuer", der die wohl populärste Nebenfigur,
einen ewig herumhüpfenden Tiger, in den Mittelpunkt einer Geschichte
um Freundschaft und Familie rückte. Durch den Erfolg dieses Filmes
wurden Winnie Puuh und seine Plüschgesellen wieder so populär, dass
Disney einige DVDs mit kürzeren Geschichten veröffentlicht. Hier
werden A. A. Milnes Bewohner des Hundertsechzig-Morgen-Waldes, ganz
im Gegensatz zum "Tigger"-Film und den früheren "Winnie
Puuh"- Filmen, tatsächlich ungewöhnlich stark mit amerikanischem
Brauchtum konfrontiert. Die vorliegende DVD zum Beispiel erzählt
von zwei eher amerikanischen Feiertagen: Es geht um den Valentinstag
und den durch den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier"
bekannten "Groundhog Day."
Diese
DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken
 “Winnie
Puuh“-DVDs bei ebay kaufen, hier anklicken ;
Hier
geht´s zur Besprechung von "Das große Winnie Puuh
Buch"
|