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Christian Ulmen als gescheiterter Polizeischüler
Lutz, der nun bei der Sicherheitstransport-Firma des Vater seiner
als Kriminalbeamtin Karriere machenden Freundin Annette arbeitet,
das klingt nach einem soliden Komödienkonzept. Vor allem wenn
“Lolle“ Felicitas Woll
als Annette dabei ist und Heinz Hoenig den Schwiegervater in spe
gibt. Doch leider erzählt “Vater Morgana“ hauptsächlich
eine völlig andere Geschichte.
Der in leiseren Rollen durchaus überzeugende Michael Gwisdek
(“Vaya Con Dios“) soll nun als unberechenbarer und verantwortungsloser
Walther, der gerne Sinatra-Lieder schmettert und immer zum falschen
Zeitpunkt auftaucht, das Leben seines Sohnes Lutz ganz kräftig
durcheinanderbringen. Eine eigentlich recht saftige Rolle, die
dadurch, dass Walther möglicherweise an Alzheimer erkrankt
ist auch tragische Dimensionen hat. Der in einer Nebenrolle verheizte
Heinz Hoenig hätte sicher einiges aus diesem Part gemacht,
Gwisdek jedoch leider nicht.
Da nützt es wenig, wenn auch noch etwas Krimispannung aufgebaut
wird und sich Christian Ulmen in bewährter Weise einmal mehr um
Kopf und Kragen redet, während Felicitas Woll kulleräugig am Verstand
ihres Freundes zweifelt. “Vater Morgana“ ist leider eine
äußerst alberne Angelegenheit, die nicht ins Kino sondern gleich
als Montagsfilm ins ZDF gehört hätte.
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