1964 startete die recht simpel animierte
Zeichentrickserie “Underdog“ auf dem US-Sender CBS von der bis 1973
über 120 Episoden produziert wurden. Erzählt wird vom Hund scheinbar
ganz normalen Hund “Shoeshine Boy", der sich bei Gefahr nicht nur
in einen fliegenden Superhelden verwandelt, sondern auch noch beginnt
in Reimen zu sprechen. Zur Popularität der Serie trug auch der eingängige
Titelsong bei: "Speed of lightning! Roar of thunder! Fighting
all who rob or plunder! Underdog! Underdog! Underdog!"
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Unter der Regie von Frederik Du Chau
(“Im Rennstall ist das Zebra los!“) entstand ein “Underdog“-Realfilm
als Walt Disney Produktion. Den computeranimierten Hund spricht
in der Originalfassung Jason Lee, der zeitgleich auch in “Alvin
und die Chipmunks“ auftrat, einer weiteren Realfilmproduktion,
die auf einer TV-Cartoonserie basiert. James Belushi, der bereits
in den drei “K-9“-Filmen einen “Partner mit kalter Schnauze“ hatte
ist als degradierter Polizist zu sehen. Dan Unger diente einst in
der Hundestaffel und ist jetzt Wachmann im Labor des bösen
Genies Dr. Simon Barsinister, während seinem Sohn Jack der
scheinbar ganz normale “Shoeshine" zugelaufen ist.
Tricktechnisch ist “Underdog“ durchaus auf dem neusten Stand, inhaltlich
hingegen ganz und gar nicht. Es werden (nicht unbedingt angenehme)
Erinnerungen an steinalte allzu harmlose Disney-Filme für die
ganze Familie erweckt, bei denen z. B. eine Ente goldene Eier legt
oder ein VW-Käfer eine empfindliche Seele hat. Wer mag (oder
zwangsweise mit Kindern ins Kino musste) kann sich noch halbwegs
amüsieren über den kleinwüchsigen Peter Dinklage
(“Station Agent”) als arroganter
Dr. Barsinister und den klobigen Patrick Warburton als dessen tumber
Assistent Cad. Doch insgesamt hält sich der Spaß in sehr
engen Grenzen.
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