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Wenn Jackie Chan und Jet Li, die wohl international
populärsten Filmstars, in einem gemeinsamen Film auftreten,
denn ist dies eigentlich eine Sensation. Doch da dies Treffen
der Martial-Arts-Giganten im Rahmen einer Hollywood-Produktion,
unter der familienfreundlichen Regie vom Trickfilmexperten Rob
Minkoff (“Der
König der Löwen“, “Stuart
Little“) stattfand, bleibt das Ergebnis leider weit hinter
seinen Möglichkeiten zurück.
Hauptfigur des Films ist weder Jackie Chan noch Jet Li, sondern ein
von Michael Angarano (“Sky High“)
verkörperter Underdog-Teenager namens Jason Tripitikas, der
sich für Actionfilme aus Fernost begeistert, selbst jedoch
immer gewaltig was auf die Nüsse bekommt. Das ändert
sich als er in den Besitz des Kampfstabes des legendären
Affenkönigs kommt und sich plötzlich auch noch mitten
im alten China befindet...
Jackie Chan tritt mit alberner Zottelperücke als eine Art Wiederbelebung
seiner Figur des “Drunken Masters“ auf, während
Jet Li (der auch noch gleichzeitig den Affenkönig verkörpert)
einen schweigsamen Mönch spielt, der zunächst wie der
weiße Scheich aussieht. Sie sind als Ausbilder
des jugendlichen Heldens eher komische Sidekicks. Doch immerhin
haben sie eine beeindruckend von Yuen Woo-Ping ("Matrix",
"Tiger and Dragon")
choreographierte Kampfszene. Doch das war es auch schon fast,
denn die Geschichte von John Fusco, der gerade das Drehbuch zu
einem US-Remake von “Die sieben Samurai“ schreibt, hat – ganz
im Gegensatz zu Quentin Tarantino in “Kill Bill“ - nur allgemein
bekannte Fernost-Filme wie “The Bride with White Hairs“
oder “Drunken Master“ mit “Karate Kid“ gekreuzt.
Das Ergebnis fiel dann zwar hübsch bunt aber auch hübsch
vorhersehbar aus.
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