Als Diane (Marley Sheldon), die Chefin
einer fünfköpfigen Cheerleader-Truppe, auf Jack (James Marsden aus
"X-Men"), den neuen Starquarterback
der Lincoln High trifft, ist es sofort um beide geschehen. Diane wird
sogleich schwanger und Jack, der eigentlich einmal US-Senator werden
will, muss in einer Videothek jobben um eine gemeinsame Wohnung zu
finanzieren. Um diesen sozialen Abstieg aufzuhalten, beschließt Diane
gemeinsam mit ihrer Cheerleader-Truppe eine Bank zu überfallen.
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Nach
"Girles United" liegen Filme mit Cheerleadern ziemlich
im Trend. Dieser von einer australischen Regisseurin inszenierte
Film kann sich nun leider nicht so recht entscheiden, ob er Krimi
oder Satire sein möchte. Recht lustig sind die Szenen mit der von
ihren Eltern streng religiös erzogenen Hannah (Rachel Blanchard).
Während ihre Cheerleader-Freundinnen sich mit bleihaltigen Filmen
wie Tarantinos "Reservoir Dogs" auf den Raubüberfall vorbereiten,
darf sie nur Disneys "Die Semmelknödelbande" gucken.
Die etwas kitschig-alberne Darstellung der Beziehung zwischen Diane
und Jack hingegen nervt ein wenig. Recht ansehnlich ist, was die
hochtalentierte Mena Suvari ("American Beauty" und "American
Pie") zu diesem Film beisteuert. Mena spielt die bei ihrer
Großmutter lebende Kansas, die zur Vorbereitung des Bankraubs ihre
Mutter im Knast besucht. Diese wird von einer kaum noch zu erkennenden
Sean Young ("Blade Runner")
dargestellt, die Tränen der Rührung vergießt und meint: "Das
ist ja fast so, als wenn ich Dir bei den Hausaufgaben helfen darf."
Etwas mehr Mena und etwas weniger Marley und der Film hätte wirklich
vergnüglich werden können.
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