Wie kann ein Kronzeuge, der vom FBI mit einer Linienmaschine von Hawaii nach Los Angeles transportiert wird, möglichst kompliziert beseitigt werden? Man könnte z. B. einen ganzen Haufen Schlangen in der Nähe von Los Angeles einkaufen, diese nach Hawaii schaffen, dann in jene Pappkartons stecken in die sonst diese Hula-Hula-Blumenketten verpackt sind und ins Flugzeug schmuggeln. Durch Drogen könnte man die Schlangen noch besonders aggressiv machen und dann per Fernzündung auf Passagiere und Besatzung des Flugzeuges loslassen.
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Irgendwie eine ziemlich blödsinnige
Idee, die weder Terroristen noch Kinder zu Hause imitieren werden.
Doch als Grundidee (und Titel) für einen Kinofilm trägt die “Snakes
on a Plane“-Methode durchaus, vor allem wenn auch noch Samuel Jackson
an Bord ist. Er kämpft gewohnt souverän gegen die Rasselbandel
an und sagt nebenbei noch hübsche Sachen wie “Great, snakes on crack!“
oder “I have had it with these motherfucking snakes on this motherfucking
plane!“
Zwar vermag dieser immer wieder verworfene und dann durch das Internet
gepuschte Film seinen Trash-Appeal nicht immer voll auszuspielen
und manche interessante Figur oder Idee (recht ist z. B. hübsch
das Baby mit der Rassel vor der Klapperschlange) wird etwas beiläufig
präsentiert. Doch im Vergleich zu den etwas flügellahmen
Luftnummern “Red Eye“ und “Flightplan“,
die ihre großen Finalen am Boden servierten, bietet “Snakes
on a Plane“ echte abgehobene Bordpanik mit allen Schikanen (und
Schlangen) irgendwo zwischen “Airport“ und “Die unglaubliche Reise
in einem verrückten Flugzeug“.
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