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Mit den Romanen um die konsumsüchtige Rebecca
Bloomwood gelangen der Britin Sophie Kinsella fünf Bestseller.
Wenn der nicht eben für (freiwillig) satirische Filme bekannte
Produzent Jerry Bruckheimer (“Pearl
Harbor“) die Handlung aus kommerziellen Erwägungen
von London nach New York verlegt, ist eine gewisse Skepsis angebracht.
Ist es möglich, dass sich ein auf ein Millionenpublikum schielender
Hollywood-Film halbwegs bissig über willige Konsumenten lustig
macht?
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Buena Vista Home Entertainment, Inc.
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Nun ja, halbwegs bissig ist das Ganze schon, auch wenn kein
New Yorker Kaufhaus und auch kein Modelabel etwas dagegen haben
dürfte mit “Shopaholic“ in Verbindung gebracht zu
werden. Der Romanaufhänger, dass ausgerechnet die einkaufssüchtige
und hoch verschuldete Rebecca Bloomwood als Finanzexpertin bei
einem Wirtschaftsmagazin landet (was ihr peinlich, ist weil sie
von einer Karriere als Live-Style-Journalistin träumt), trägt
auch im Film.
Ein ganz großes Plus ist die Hauptdarstellerin Isla Fisher
(“Die Hochzeits-Crasher“), die auch bei den blödesten
Slapstick-Momenten immer bezaubernd-niedlich bleibt. Ein schöner
Kontrast zur Mainstream-Schönheit Fisher ist Suze Cleath-Stuart
als bodenständige beste Freundin Krysten, während in
den Nebenrollen Joan Cusack, John Goodman, Kristin Scott Thomas
oder John Lithgow für allerlei nette kleine Momente sorgen.
Eine richtig innovative Idee sind die Szenen in denen es Rebecca
so erscheint, als wenn die Schaufenster-Puppen ihre Ware anpreisen.
“Shopaholic“ ist gewiss nicht die ganz große Kapitalismus-Kritik
aber auf alle Fälle deutlich mehr als eine weitere romantische
New-York-Komödie.
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