Das Flughörnchen Rocky, das sich meist nicht
traut zu fliegen, und seinen etwas schwerfälligen Freund, den Elch Bullwinkle,
dürften hierzulande nur noch einige wenige Menschen kennen, die in ihrer
Jugend die "Trickfilmzeit mit Adelheid" verfolgten. Dort erlebten
die beiden Helden immer wieder epische Abenteuer, die ebenso mies gezeichnet
wie erzählt waren, aber trotzdem (oder gerade deswegen) über einen
unerhörten skurrilen Charme verfügten.
| |
 |
|
| |
Obwohl
nach 1965 in den USA keine weiteren TV-Episoden mit diesen seltsamen
Figuren produziert wurden, entwickelte die Serie nach und nach Kultpotential.
Die ansonsten (abgesehen von "Feivel, dem Mauswanderer"
und den Sauriern aus einem "In
einem Land vor unserer Zeit") nicht gerade reich
über vermarktbare Trickfilmfiguren verfügenden Universal Studios
erhofften sich jetzt von einem Realfilm mit "Rocky und Bullwinkle"
einen großen Erfolg.
Tiffany Ward, der Tochter des "Rocky und Bullwinkle"-Schöpfers
Jay Ward, gelang es keinen geringeren als Robert de Niro für den
Film zu begeistern. De Niro übernahm nicht nur die Rolle des "Furchtlosen",
sondern produzierte das Werk auch. Da der Film jedoch bereits in
den USA weit hinter seinen Erwartungen zurückblieb, schafft er es
hierzulande leider erst gar nicht ins Kino, sondern wird nur als
Video bei Universal veröffentlicht. Dies ist schade, denn nicht
nur tricktechnisch ist das Werk ein Genuss.
Die beiden ansonsten eher platt daherkommenden Titelhelden, werden
absolut plastisch in reale Filmaufnahmen eingepasst. Piper Perado
aus "Coyote Ugly" ist wieder
sehr niedlich in ihrer Rolle als FBI-Agentin. Etliche Superstars,
wie Whoopie Goldberg, John Goodman oder Billy Crystal, schauen mal
kurz vorbei und Robert de Niro blüht in seiner Rolle als Oberschurke
so stark auf, dass er sich sogar über seinen Auftritt in "Taxi
Driver" ("Are you talking to me?") lustig macht.
Diesen
Film bei AMAZON als DVD bestellen, hier anklicken
"Rocky
und Bullwinkle" bei ebay kaufen, hier anklicken
|