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Es ist zweifelsohne eine gute - weil lustige -
Idee einen US-Astronauten auf einen gar nicht so fremden Planeten
landen zu lassen, während die dortigen tentakeligen grünhäutigen
Männchen in einer Vorstadt leben und grillen. Auch die kleine
Geschichte um ein Hündchen, das an H. R. Gigers “Alien“
erinnert und mit seinem gefährlichen weil säurehaltigen Pipi den
tentakeligen grünhäutigen Postboten bedroht ist nicht ganz ohne.
Für sich betrachtet hätten diese beiden Momente prima Kurzfilme
ergeben, jetzt sind sie jedoch zwei der eher rar gesäten Höhepunkte
des Computeranimationsfilmes “Planet 51“ (der zur Abwechslung
einmal nicht in einer 3-D-Version in die Kinos kommt). Grundidee
ist wie schon vermutet, dass irgendwo da draußen eine Welt existiert,
die direkt aus einem US-Science-Film stammen könnte. Nur sind
dort die tentakeligen grünhäutigen Männchen die Normalos und die
Menschen die bösen Aliens.
Bemerkenswert ist, dass der sich so ur-amerikanisch gebende Trickfilm
großteils in den spanischen Illion Animation Studios
entstand und durch Sprecher wie Dwayne "The Rock“ Johnson,
Gary Oldman und John Cleese für den Weltmarkt fit gemacht
wurde. Die Rechnung dürfte höchsten bedingt durch die
relativ niedrigen Produktionskosten von 60 Millionen Dollar aufgehen,
denn die Story – samt handelüblicher Nebenplots – vom kleinen
tentakeligen grünhäutigen Nerd, der einen menschlichen
Astronauten versteckt (also E. T. andersrum) ist nur
bedingt originell.
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