Bevor Walter Sparrow (Jim Carrey) den
Roman “Die Zahl 23“ in die Hände bekam, führte er ein recht
beschauliches Leben als Familienvater. Doch plötzlich ist er
besessen von der Geschichte um den Detektiv Fingerling (Jim Carrey),
der versucht einen mysteriösen Mordfall aufzuklären. Sparrow
entdeckt in Fingerling erstaunliche Parallelen zu seiner eigenen Biografie
und zudem auch noch überall die Zahl 23.
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Mit Hans-Christian Schmids “23 –
Nichts ist so wie es scheint“ hat “Number 23“ nur die immer weiter
wuchernden zahllosen Spekulationen rund um die Zahl 23 (Zitat aus
dem Presseheft: “Curt Cobain kam 1967 (1+9+6+7=23) zur Welt und
starb 1994 (1+9+9+4=23)“) gemein. Doch insgesamt taugt die ganze
Illuminaten-Kiste diesmal zu wenig mehr als einem coolen Vorspann
im Stile von “Sieben“. Die ach so bedeutungsschwere Nummer 23 ist
für Joel Schumacher (“Batman
Forever“) in seinem 23. Film nur ein sehr lockerer Aufhänger.
Der Regisseur zeigt sich einmal mehr stärker an ästhetischen
Bildern als an einer wirklich spannenden Geschichten interessiert.
Jim Carrey (“Batman Forever“)
hingegen kann einmal mehr beweisen, dass er mehr als nur der Kasper
vom Dienst ist. Doch das wäre (im Gegensatz zu einer endlich
mal wieder wirklich witzigen Carrey-Komödie) nach “Die Truman
Show“, allerspätestens aber nach “Der
Mondmann“ und “Vergiss
mein nicht“ nicht wirklich nötig gewesen. Insgesamt bietet
“Number 23“ zwar einige durchaus unvergessliche Bilder (etwa eine
sehr sehr lange durchgehende Kamerafahrt, die nahezu die komplette
Jugend von Fingelings erzählt). Als Thriller kann die zwar
kompliziert erzählte aber genau genommen ziemlich blödsinnige
Geschichte jedoch nicht wirklich punkten.
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