Was "Scary
Movie" mit dem ja durch "Scream" schon durchaus
parodierten Teenie-Horrorfilm versuchte, probiert dieser Film jetzt
mit dem auch nicht gerade bierernsten Genre der Filme um heranwachsende
Teenies. Haupthandlungsort des Filmes ist die "John Hughes Highschool".
Dies ist eine Verbeugung vor dem Mann, der die Teenie-Komödien als
Regisseur und Produzent in den achtziger Jahren zu einer ersten Blüte
brachte. Da jedoch zu befürchten ist, dass heute kaum noch jemand
charmante Filme wie "Pretty in Pink" oder "Ist sie
nicht wunderbar" kennt, diente "Eine
wie Keine" als roter Faden.
Hierbei
brilliert Randy Quaid in der Nebenrolle als problembeladener Vaters
einer Tochter, deren einziges Problem Brille und Pferdeschwanz sind.
Ohne diese beiden Dinge ist sie selbstverständlich eine makellose
Schönheit, die dem begehrtesten Jungen der Schule ganz gehörig den
Kopf verdreht.
Der
Film beginnt zwar mit einem allerdings wirklich witzigen Vibrator-Gag.
Doch ansonsten wird ganz im Gegensatz zu "Scary Movie"
auf zottige Gags eher verzichtet. Stattdessen werden einige Klischees
des Genres, etwa der (hier leider ständig an der falschen Stelle)
plötzlich Applaus klatschende Nebendarsteller, sehr treffend und
gelungen auf die Schippe genommen. Zum Schluss wird es dann sogar
noch richtig rührend: Das Finale kommentierte keine Geringere als
Molly Ringwald, die rothaarige Prinzessin aus den John Hughes-Komödien.
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