Der Film beginnt damit, dass ein gewisser
Leonard Shelby ein Polaroidfoto zur Auffrischung seines Gedächtnisses
anfertigt. Ansonsten hätte er schon wenige Augenblicke später vergessen,
dass er gerade einen Menschen erschossen hat. Diese Szene wurde zudem
auch noch rückwärts gedreht. Das Polaroid wird daher langsam undeutlich
und die Kugel fliegt zurück in den Lauf.
| |
 |
|
| |
Auch
ansonsten ist der ganze Film rückwärts erzählt, aber natürlich nicht
rückwärts projiziert und kommt daher zum Glück auch ohne rückwärts
gesprochene Dialoge aus. So nach und nach bekommen wir mit, was
es mit dem Tod von Leonards Frau auf sich hat und ob der von Carrie-Anne
Moss ("Matrix") gespielten Barfrau
zu trauen ist. Dabei müssen wir uns genau wie Leonard immer wieder
neu in rückwärts zusammen geschnittenen Szenen zurecht finden.
Dies fordert den Zuschauer, zumal es auch immer wieder einige schwarzweiße
Szenen zu sehen gibt, die schwer einzuordnen sind. "Memento"
fasziniert dabei durchaus. Doch wie bei vielen unchronologisch zusammengeschnittenen
Filmen (etwa "Es
war einmal in Amerika") kommt auch hier die berechtigte
Frage auf, ob die Story in herkömmlicher Weise erzählt, überhaupt
von großem Interesse wäre oder nicht ein wenig zu stark konstruiert
wirken würde.
Doch dies kann jetzt auf der DVD-Edition
nachgeprüft werden.
Diesen
Film als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken
“Memento“
als DVD bei ebay kaufen, hier anklicken
|