Marisa Ventura (Jennifer Lopez) ist
alleinerziehende Mutter und arbeitet als Zimmermädchen in einem Luxushotel.
Als sie einmal den Designer-Kaschmiranzug eines Gastes anprobiert,
trifft sie prompt auf den konservativen Politiker Christopher Marshall
(Ralph Fiennes), der sie für eine feine Dame hält und (zur Freude
der Paparazzis) zu einem Spaziergang einlädt.
Wer
sich in den letzten Jahren auch nur einige wenige Kino- oder TV-Filme
angesehen hat, kann sich den weiteren Verlauf der Handlung problemlos
selbst ausmalen. Doch nichts gegen das Genre der romantischen Komödie,
"Pretty Woman" und "Notting
Hill" haben bewiesen, dass völlig unrealistische Lovestorys
durchaus auf eine unpeinliche Art und Weise rühren können. Doch
leider geht es auch völlig anders und das liegt in diesem Fall an
allen möglichen Dingen, aber bestimmt nicht an der recht natürlich
spielenden Jennifer Lopez.
Was
an "Manhattan Love Story" vor allem stört, ist wie entsetzlich
konservativ der Film ist. Ralph Fiennes (der immer so guckt, als
wenn ihm seine Mitwirkung an diesem Film sehr peinlich ist) spielt
einen republikanischen Politiker, dessen Vater schon ein hohes Tier
in der Partei war (erinnert uns das an irgendwas?), Marisas 10-jähriger
Sohn ist (man glaubt es kaum) ein großer Richard Nixon-Fan und die
gesamte Hotel-Belegschaft (darunter der ansonsten immer großartige
Bob Hoskins, der genauso guckt wie Fiennes) ist zwar arm aber trotzdem
glücklich und fröhlich. Dass auch noch ausgerechnet der begnadete
Filmemacher Wayne Wang ("Smoke", "Noch
einmal Ferien") diesen Film verbrochen hat, passt irgendwie
zu der ganzen traurigen Angelegenheit.
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