Der zehnjährige Lucas wird immer wieder von den Nachbarskindern verspottete. Seine Wut lässt er anschließend meist an einem Ameisenhaufen aus, den er immer mal wieder flutet. Die Insekten sind diese Angriffe von “Lucas dem Zerstörer“ leid. Daher braut der Ameisenzauberer Zoc einen Zaubertrank, der den Jungen erheblich einschrumpft. Erst wenn Lucas sich als fähige Ameise behauptet hat, darf er in seine Menschenwelt zurückkehren.
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Sieben Jahre nach “Das
große Krabbeln“ und “AntZ“ stehen mal wieder Ameisen im
Zentrum eines Animationsfilms. Um es gleich vorwegzunehmen, der
von Tom Hanks produzierte “Lucas der Ameisenschreck“ verfügt
weder über den optischen (Einfalls-) Reichtum der Pixar-Produktion
noch nutzt er das Potential der prominenten Synchronsprecher mit
satirische Brillanz wie das DreamWorks-Werkes. Es entsteht auch
der Eindruck, dass fast schon allwöchentlich immer die selben
Computeranimationsfilme in die Kinos kommen, denn eine nahezu identische
Figur wie der Kammerjäger Stan Beals aus “Lucas“ war gerade
ein halbes Jahr zuvor in “Ab
durch die Hecke“ zu sehen.
Ferner fällt auf, dass sich der Film nur bedingt an der Natur
orientiert und die Ameisen z. B. im Verhältnis zu einem attackierenden
Frosch viel zu groß wirken. Außerdem nervt die “Gemeinsam
sind wir stark“-Moral (ganz im Gegensatz zur “Quäle keine kleinen
Tiere“-Moral) und die Organisation eines Ameisenvolks ist ganz sicher
nicht die optimale Zivilisationsform. Als spannende Action-Geschichte
funktioniert “Lucas“ jedoch einigermaßen. Außerdem gelangen
mit dem etwas tölpelhaften Zauberer Zoc und seiner äußerst
willensstarken Freundin Hova zwei äußerst sympathische
Figuren, die über so manche Schwachstelle des Film hinweg helfen.
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