So ein richtig toller Film war "Interview
mit einem Vampir" ja nun auch wieder nicht. Okay, Tom Cruise nervte in
der Hauptrolle nicht allzu sehr und die eigentliche Show gehörte Brad Pitt
und Kirsten Dunst. Die ganze Chose mit diesen romantisch-morbiden Vampiren im
romantisch-morbiden New Orleans bot zwar Anlass für geschmackvolle
Kameraeinstellungen, aber das war's eigentlich auch schon.
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Trotzdem
folgt jetzt eine Art Fortsetzung in der es wieder um den Vampir
Lestat geht. Dieser wird diesmal nicht von Cruise sondern von Stuart
Townsend verkörpert. Lestat ist seine Unsterblichkeit leid. Daher
wird er Rockstar und verkündet die Botschaft "Kommt raus, wo
auch immer Ihr seid" um seine Artgenossen aufzuhetzen. Bei
einem Open-Air-Konzert im Death Valley (wie passend) kommt es dann
zum großen Gemetzel. Doch Lestat hat ganz nebenbei auch noch Akasha,
die Mutter aller Vampire, geweckt.
Diese Urmutter wurde von der kürzlich bei einem Flugzeugabsturz
verstorbenen Sängerin Aaliyah verkörpert. Mit dieser Tatsache wird
nun verhalten Werbung gemacht. Doch abgesehen von dieser makaberen
Tatsache ist Aaliyah in der Titelrolle ungefähr genauso dämonisch
wie Britney Spears. Auch ansonsten ist der Film längst nicht so
subversiv und düster wie er gerne sein möchte.
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