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1950 veröffentlichte Isaac Asimov unter dem Titel “I Robot“
eine Sammlung von Kurzgeschichten in denen die Ängste der Menschen vor
Robotern im Mittelpunkt stehen. Hierin formulierte er drei Gesetzte, die
verhindern sollen, dass künstliche Wesen eine Gefahr darstellen. Ein
Roboter darf erstens keinem Menschen Schaden zufügen, muss zweitens den
Menschen gehorchen und drittens seine eigene Existenz schützen. Diese
Regeln bergen natürlich eine ganze Menge Konfliktpotential und Asimov hat
davon schriftstellerisch reichlich profitiert.
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Asimov war ein positiver Utopist der nicht nur Probleme
aufzeigte, sondern auch immer sehr schnell Lösungen parat hatte.
Insgesamt haben seine Geschichten, trotz der eigentlich kalten
Technik die im Zentrum steht, immer einen sehr warmherzigen Grundton.
Die Verfilmung seiner längsten Roboter-Kurzgeschichte “Der
200 Jahre Mann“ mit Robin Williams vermittelt einen recht
genauen Eindruck von Asimovs Sicht der Dinge. Der jetzt mit Will
Smith als skeptischen Polizisten entstandene Filme geht in eine
etwas andere Richtung und macht aus Asimovs fleißigen und freundlichen
Robotern potentielle Terminatoren.
Eigentlich wäre es ja eher naheliegend gewesen
eine von Asimovs zahlreichen Geschichten um den Detektiv Lije
Baley, der nur widerwillig mit seinem Roboter Partner R. Daneel
Olivaw zusammenarbeitet, zu verfilmen. Doch es wird eine komplett
neue Geschichte erzählt. Der Film zeigt am Anfang zwar Asimovs
Gesetze, geht aber ansonsten nicht mehr groß darauf ein. Der “The
Crow“-Regisseur Alex
Proyas erzählt vielmehr von einer schrecklichen
Bedrohung, die im Jahre 2035 durch eine neue Roboter-Generation
droht. Insgesamt hat “I, Robot“ zwar weniger als nötig mit Asimov
zu tun, ist aber dennoch eine spannende und optisch ansprechende
Angelegenheit.
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