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Sechs junge Leute (darunter zwei Pärchen) sind unterwegs zu
einem Football-Spiel. Dummerweise campen sie in der Nähe
eine abgelegenen Wachsfigurenkabinetts und das hat fatale Folgen.
Bereits 1933 erzählte Michael Curtiz (“Casablanca“,
"Chicago") in “Mystery
of the Wax Museum“ eine Geschichte um Wachsfiguren, die in Wirklichkeit
gar nicht künstlich sind. Der lange verschollene Film war
zudem auch noch bemerkenswert weil es sich um einen der ersten
farbigen Spielfilme handelte. Die Neuverfilmung “Das
Kabinett des Professor Bondi“ mit Vincent Price (und Charles
Bronson) hatte auch einen Gimmick zu bieten: Der Film wurde in
3-D gedreht (und dies zu allem Überfluss auch noch von einem
einäugigen Regisseur). Die dritte Verfilmung des Stoffes
hat jetzt als zusätzlichen Anreiz Paris Hilton.
Der Slogan “See Paris Die“ wurde erfolgreich auf T-Shirts
vermarktet und fairerweise muss auch gesagt werden, dass, ganz
im Gegensatz zu den sterbenden Gaststars der “Scream“-Trilogie,
Frau Hilton sogar (gar nicht einmal so schlecht) eine tragende
Rolle spielt und es eine ganze Weile dauert, bis ihre Sterbeszene
dann reichlich genüsslich zelebriert wird. Doch der Film
hat auch ansonsten eine ganze Menge zu bieten, z. B. Elisha Cuthbert
aus “24“ als zupackende Heldin, eine
komplette Stadt mit Wachsbevölkerung sowie ein “House of
Wax“, dass seinem Namen alle Ehre macht und tatsächlich komplett
aus Wachs gebaut wurde (was sich im Finale recht gut macht). Produziert
hat nach den meist etwas plüschigen Horrorshockern “The House
on Haunted Hill“, “Thirteen Ghosts“,
“Ghost Ship“ und “Gothica“ einem
mehr die Firma “Dark Castle“ von Joel Silver und Robert Zemeckis,
der erstmal ein wirklich spannender Film gelang.
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