Claire Kubik (Ashley Judd) führt ein
Bilderbuch-Leben in San Francisco. Ihre Karriere als Anwältin läuft bombig.
Sie hat ein nettes Haus und einen ebenso netten Mann. Doch plötzlich mitten
während der Weihnachtseinkäufe wird ihr Gatte Ronald von einer mobilen
Einsatztruppe verhaftet und landet im Gewahrsam der Militärs. Dort wird er
wegen mehrerer Morde angeklagt, die er während seiner aktiven Zeit als Soldat
einer Eliteeinheit in El Salvador begannen haben soll. Ihm droht die
Todesstrafe. Claire versucht natürlich ihn zu verteidigen und sucht die Hilfe
des schon etwas ausgebrannten Militärjuristen Charles Grimes (Morgan Freeman).
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Bei
diesem Film denkt der Betrachter mehr als einmal an "Eine Frage
der Ehre". Rob Reiners Film stellte zwischen all den tollen
Starauftritten seines großen und brillianten Ensembles auch immer
wieder moralische Fragen. Außerdem machte "Eine Frage der Ehre"
insgesamt einen sehr authentischen Eindruck von der abgeschlossenen
Welt der militärischen Gerichtsbarkeit. "High Crimes"
hingegen wirkt eher wie auf dem Reißbrett entworfen.
Damit es nicht zu langweilig wird, gibt es zwischen den eher lasch
in Szene gesetzten Gerichtsszenen immer mal wieder eine knallige
Actionszene mit einem Attentat auf die arme Claire. Auch das knallige
Finale findet natürlich nicht im Gerichtssaal statt. Ferner wird
sowohl Ashley Judd wie auch Morgan Freeman (die schon bei "Denn
zum Küssen sind sie da" gemeinsam agierten) reichlich Gelegenheit
gegeben sich gut in Szene zu setzen. Die mindestens ebenso interessanten
Nebencharaktere (Adam Scott und Amanda Peet) hingegen bleiben nur
Staffage und die eigentliche Story sowieso.
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Crimes" bei ebay kaufen, hier anklicken
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