Ein durch die Indianerkriege desillusionierter Soldat wechselt
ins Showbusiness und gibt sich dem Trunke hin. Doch dann bekommt
er ein Angebot im Fernen Osten eine Mission zu erfüllen und findet
dadurch wieder zu sich. Das hatten wir doch neulich schon mal
in "Last Samurai", doch
diesmal werden keine japanischen Soldaten ausgebildet, sondern
es gilt ein Pferderennen 3000 Meilen durch die arabische Wüste
zu überstehen.
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Das klingt ja eigentlich auch ganz spannend, ist es aber leider
nicht. Joe Johnston gelangen einst so mitreißende Filme wie "Liebling,
ich hab´die Kinder geschrumpft" oder "Rocketeer".
Doch der eigentlich interessanten (und sogar wahren) Geschichte
vom Kurierreiter Frank Hopkins, der bei Buffalo Bills Wild West
Show versauert und 1890 dann zum großen Wettreiten mit edlen Araberhengsten
antritt, kann Johnston keinen epischen Abenteueratem einhauchen.
"Last Samurai" mag ein dummes und lautes Tom-Cruise-Vehikel
sein, doch die Bilder fesseln und geraten nicht so schnell in
Vergessenheit. "Hidalgo" hingegen hat zwar eine prima
Besetzung und sogar einige moralische Anliegen, ist aber überfrachtet
mit Nebenplots und unausgegorenen Actionszenen, also insgesamt
eher in den (Wüsten-) Sand gesetzt.
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