Nun toben sie wieder über die Leinwände,
die kleinen grünen Kobolde. “Gremlins“ war zwar nicht ganz so
erfolgreich wie “Zurück
in die Zukunft“ oder die “Indiana
Jones“-Filme, gehört jedoch zum Schönsten was Steven
Spielbergs Amblin Factory hervorbrachte.
Dementsprechend hoch waren die Erwartungen und dementsprechend hoch
war die Enttäuschung.
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Joe Dante lässt seine Gremlins
diesmal in New York spuken und dabei einen ganzen Wolkenkratzer
zerstören. Ein reiches Betätigungsfeld für die Spezialeffekt-Leute.
Hier liegt schon das / Problem des Films. Um möglichst viel
Platz für die tollsten Gremlins-Effekte zu schaffen (Maskenguru
Rick Baker war Co-Produzent) wurde das Drehbuch dermaßen gestrafft,
dass von der eigentlichen Handlung und den Figuren des ersten Teils
nur noch Fragmente und Karikaturen übrig blieben.
In Windeseile wird der kleine Gizmo mit Wasser bespritzt und von
seinem Fell trennen sich die kleinen Pelzbällchen ab, aus denen
dann weitere Mogwais werden, die diesmal jedoch sofort als böse
zu erkennen sind und schon fast wie Gremlins aussehen. Einige Minuten
später fressen die neugeborenen Mogwais bereits etwas und weil
Mitternacht schon vorbei ist, verpuppen sie sich sofort und verwandeln
sich ruckzuck in die bösartigen Gremlins, die nun für
den Rest des Films ihre mehr oder weniger lustigen Streiche treiben,
bis sie schließlich in einem alles andere als spektakulären
Finale vernichtet werden.
Dieser
Fortsetzung fehlen fast alle Reize des Originals. Sie zerfällt
in muppetshow-artige Revuenummern, die kaum durch seine Handlung
zusammengehalten werden.
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