Das geregelte Leben von Jack Stanfield,
dem geachteten Experten für Computer-Sicherheit bei einer Bank
in Seattle, ist ohnehin schon durch Firmen-Umstrukturierungen bedroht.
Doch sehr viel schlimmer wird es als eine skrupellose Bande seine
Familie als Geisel nimmt und Jack dazu zwingt einige Millionenbeträge
auf die Cayman Islands zu transferieren.
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Einige Fragen wirft dieser Thriller
schon auf. Ist Harrison Ford nicht schon ein wenig zu alt für
solche Rollen und werden wir wirklich noch einen vierten “Indiana
Jones“-Film erleben? Ist es Paul Bettany peinlich einen Schurken
zu spielen oder agierte er nur so blass um für seine Albino-Rolle
in “The Da Vinci Code“ zu trainieren?
Warum hat ein eigentlich als High Tech Krimi konzipierter Film ein
derartig brachiales Faustkampf-Finale? Pass der Titel “Firewall“
wirklich zum Film sollte nur ganz einfach ein beliebiges Wort aus
der Computerwelt gewählt werden, das etwas explosiver als “Mousepad“
oder “Outlook Express“ klingt?
“Firewall“ wurde zwar von Richard Loncraine ("Wimbledon")
eher konventionell in Szene gesetzt (vor allem in Vergleich zu Spike
Lees zeitgleich entstandenem Thriller "Inside
Man"), funktioniert aber durchaus, was weniger an den nicht
allzu überraschenden Wendungen in der Story liegt sondern vielmehr
an den Leistungen der Darsteller. Neben dem wie immer sehr glaubhaft
agierenden Harrison Ford, überzeugt Virgina Madsen ("Sideways")
als besorgte und bedrohte Mutter. Mary Lynn Rajskub sorgte schon
als Chloe O´Brian in “24“ für
einige Lichtblicke und ist auch hier sehr gut als Stanfields Sekretärin,
die sich wundert wie seltsam sich ihr Chef plötzlich aufführt.
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