Mitten in die vorweihnachtlichen Vorbereitungen der Familie Wagner kracht ein Elch hinein. Dieser heißt Mr. Moose, kann (mit der Stimme von Armin Rohde) sprechen und gehört dem Weihnachtsmann. Bei einem Testflug des Schlittens, der sonst von Rentieren gezogen wird, kam es zu einem Absturz. Der kleine Bertil freundet sich schnell mit Mr. Moose an und will ihn gar nicht mehr rausrücken als schließlich der Weihnachtsmann vor der Tür steht.
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Basierend auf einem Kinderbuch von
Andreas Steinhöfel verfilmte Ben Verbong eine rührende
Weihnachtsgeschichte ohne allzu großen Realitätsbezug.
Papa Wagner ist auf einer polaren Forschungsstation und fehlt seiner
Familie, Oma Wagner macht den von Mario Adorf recht dezent verkörperten
Weihnachtsmann betrunken und Jürgen Tarrach spielt einen nicht
allzu erschreckenden schurkischen Jäger mit einem Faible für
gelegentliche “4711“- Überdosen und für die von Anja Kling
dargestellte Frau Wagner.
Während die Geschichte in etwas zu wohl geordneten Bahnen ohne
große Überraschungen oder gar Erschreckungen verläuft,
kann die technische Seite durchaus beeindrucken. Der sehr bewegliche
Elchskopf (bei dem neben Armin Rohdes Gesichtsmuskeln auch noch
der Knautschkopf von Walter Matthau als Inspirationsquelle diente)
spielt die menschlichen Darsteller gelegentlich an die Wand. Die
vor dem Hintergrund der bayrischen Königsschlösser entstandenen
Flugaufnahmen von Mr. Moose sind ebenfalls auf Weltniveau getrickst.
So kann das warmherzige Filmchen sowohl kleine als auch große
Kinder passabel vorweihnachtlich unterhalten.
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