Chris Sanders und Den DeBlois schufen
mit “Lilo und Stich“ den
wohl besten Disney-Trickfilm der letzten Jahre. Doch als Sanders,
vom dem auch die Stimme des blauen Außerirdischen Stitch stammte,
anschließend jenen computeranimierten Disney-Film inszenieren sollte,
der später dann “Bolt“ hieß, gab
es kreative Differenzen und Sanders verließ das Studio. Eine neue
künstlerische Heimat fand er bei der Konkurrenz DreamWorks.
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Hier adaptierte er gemeinsam mit DeBlois
eine Jugendbuch-Reihe von Cressida Cowell, die von Wikingern und
Drachen handelt. Ihre Geschichte vom mächtigen Wikinger-Chef
“Haudrauf dem Stoischen“ (im Original gesprochen von Gerard Butler
aus “300“) dem sein Sohn Hicks zu
schmächtig und durchgeistigt geraten ist, erinnert sicher nicht
ohne Grund an “Wickie und die
starken Männer“.
Mit dem schwarzen Nachtschatten-Drachen “Ohnezahn“ mit dem Hicks
sich anfreundet, gelang Sanders und seinem Team innerhalb der ansonsten
allzu vertrauten nordischen Fantasy-Umgebung eine wirklich originelle
Figur. “Ohnezahn“ vermittelt seine Emotionen ohne Worte ist geheimnisvoll
wie ein Geschöpf aus dem Studio Ghibli aber auch knuffig
wie Stitch. Die ganz großen Überraschungen bietet “Drachenzähmen
leicht gemacht“ dem kundigen Zuschauer zwar nicht. Doch die
Geschichte wird flott, humorvoll und bildgewaltig erzählt,
wobei es empfehlenswert den Film - der sehr viel besser als sein
sperriger Titel ist - in der 3-D-Version zu gucken.
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