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Stephan Derrick will sich nach Lappland aufmachen um dort seine
weitreichenden Polizei-Erfahrungen weitezugeben. Sein (ewiger) Assistent
Harry Klein macht sich schon Hoffnung auf ein paar eigenverantwortliche
Tage. Doch da trifft ein Notruf ein. Ein Top-Favorit auf den Sieg des in
München stattfindenden "European Song Contest" wurde ermordet.
Wer war der Täter? War es die "unersetzliche Boygroup Irreplaceable
Boys", das "Transvestit-und-Pudel-Duo Linda und Lou" oder
der "ehemalige Schlagergott Arno Hello" (dem Jürgen Drews seine
Gesangsstimme lieh)?
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Technisch kann der Zeichentrickfilm "Derrick - Die Pflicht ruft!"
durchaus überzeugen. Die Geschichte wird in flott animierte Bilder vor
aufwändig gestalteten Hintergrundzeichnungen umgesetzt. Vor allem die Hauptfigur
(und in einem etwas geringeren Maße Harry Klein) ist eine mit nur wenigen
Strichen realisierte und trotzdem sofort erkennbare Karikatur des
seltsamerweise zu Weltruhm gekommenen TV-Polizisten.
Doch ansonsten treten im Film nur Gestalten auf, die "irgendwie"
an Promis wie Mosi oder Dieter Bohlen angelehnt sind ohne diesen
(sicherlich aus rechtlichen Erwägungen) aber wirklich ähnlich zu sehen.
Auch die Mischung aus Parodie auf die Klischees der
"Derrick"-Serie (hier ist der Mut zur Selbstkarikatur der beiden
als Sprecher fungierenden Hauptdarsteller Tappert und Wepper wirklich zu
bewundern) und auf neuste Auswüchse der TV-Unterhaltung wie
"Deutschland sucht...." oder "Holt mich raus ..." steht
sich eher im Wege. Etwas mehr Nähe zum eigentlichen Spottobjekt, dem
verschnarchten Grünwald-Krimi, hätte höchstwahrscheinlich ein sehr viel
interessantes Resultat gebracht.
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