Im 1987 erschienen reichbebilderten
Kinderbuch "Kleiner
Eisbär, wohin fährst Du?" erzählt der Holländer Hans de Beer
vom kleinen Lars. Dieser noch etwas tapsige Eisbär schläft in seiner
gewohnten Polarlandschaft ein, wacht plötzlich auf hoher See auf und
strandet schließlich auf einer tropischen Insel. Natürlich gelingt
ihm die Rückkehr in seine gewohnte Polarumgebung.
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Diese
recht übersichtliche Story ist für einen abend- oder nachmittagsfüllenden
Film natürlich ein wenig dünn. Daher bildet sie auch lediglich den
Mittelteil dieses Zeichentrickfilmes. Doch eigentlich ist dieser
Part, der teilweise über beeindruckend computeranimierte Eisschollen
und Wellenbergen verfügt, dann auch zugleich der Höhepunkt dieses
tricktechnisch hochwertigen Animationsfilmes.
Den Auftakt des Filmes bildet ein Kampf zwischen Robben und Eisbären.
Dieser Konflikt wird von Lars etwas naiv dadurch geschlichtet, dass
die Robben ganz einfach für die Eisbären auf Fischfang gehen und
zum Dank dafür dann nicht aufgegessen werden. Die armen Fische hingegen
haben mal wieder keine Lobby. Auch das spektakulär spannende Finale
mit einem bedrohlich-futuristischen Fischfangboot will sich nicht
so recht ins ansonsten eher fröhlich-harmlose Gesamtbild fügen und
macht sehr junge Kinobesucher schon etwas nervös. Insgesamt ist
diese Kinderbuchverfilmung jedoch durchaus gelungen.
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