Pierre Dulaine unterrichtet in New York
die Kinder wohlhabender Eltern in den Standarttänzen und bringt
sie bis zur Turnierreife. Eines Abends beobachtet er wie der Teenager
Jason Rockwell alias Rock das Auto seiner Schuldirektorin demoliert.
Doch anstatt den Jugendlichen anzuzeigen, stellt sich Pierre der Schule
als ehrenamtlicher Tanzlehrer zur Verfügung.
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Was nun passiert dürfte keinen
halbwegs regelmäßigen Kinogänger wirklich überraschen.
Natürlich sind die abgebrühten Kids zunächst wenig
begeistert vom wohlerzogenen Pierre und natürlich auch nicht
vom Tango oder vom Foxtrott. Doch so nach und nach gewinnt Pierre
das Vertrauen der Jugendlichen und macht sie durch seine Tanzphilosophie
(“Wer miteinander tanzen kann, empfindet auch Respekt füreinander“)
zu besseren Menschen mit Führungsqualitäten.
Pierre Dulaine existiert tatsächlich und er bringt an New Yorker
Grundschulen Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen
Gesellschaftstänze bei. Allerdings unterrichtet er in der Realität
meist sehr viel jüngere Kinder, deren Tango zu dritt deutlich
weniger sexuelle Energie haben dürfte als die ziemlich atemberaubende
Darbietung beim großen Ballsaal-Finale im Kino. Insgesamt
fesselt “Dance!“ weniger durch seine etwas überraschungsarme
Geschichte (geht Rock zum großen Ball oder zieht er doch lieber
einen Überfall durch?) als vielmehr durch die Choreografien,
die gut gecasteten Multikulti-Kids und den temperamentvoll aufspielenden
Antonio Banderas.
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