Genau wie der quirlige Horrorfilm-Produzent
Brian Yuzna mit "Arachnid"
versucht auch diese deutlich aufwendigere Roland Emmerich-Produktion
vom Wirbel um "Spider-Man"
zu profitieren. Bei beiden Filmen geht es zwar nicht um Superhelden
sondern um mehrbeinige Freaks, die Amok laufen. "Arac Attack"
sollte eigentlich auch der Originaltitel des Filmes lauten, doch da
dies zu sehr an "Irac Attack" erinnert, wurde auf "Eight
Legged Freaks" ausgewichen. Dies ist vielleicht auch passender,
denn der Film setzt neben Horror auch auf Humor und erinnert dabei
an den ebenso gelungenen "Tremors - Im Land der Raketenwürmer".
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Handlungsort
ist eine kleine Bergarbeiterstadt mit einem Bürgermeister, der das
Kaff unbedingt beleben will. Daher holte er ein überdimensioniertes
Einkaufszentrum und eine Straußenfarm in die Stadt geholt hat. Diese
Zutaten sind dann beim unvermeintlichen Angriff der Riesenspinnen
sowohl Anlass für Horror als auch Lacher. So flüchtet sich zum großen
Finale die ganze Gemeinde ins Shopping Center und der Bürgermeister
freut sich zunächst, dass die Riesen-Mall (in der es natürlich Straußen-Burger
gibt) endlich einmal mit Leben erfüllt wird.
Als Komödie funktioniert "Arac Attack" durchaus und verkommt
dabei nie zu reinem Klamauk. Seine volle Wirkung als Horrorfilm
wird das Werk jedoch erst auf dem heimischen Bildschirm entwickeln,
denn so mancher am Computer erzeugter Spezialeffekt will auf der
großen Leinwand doch nicht so recht überzeugen.
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von "Arac Attack"
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