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Das könnte ja was werden: Die sympathischen Charakter-Komiker
und Macho-Parodisten Vince Vaughn, Jason Bateman und Jon Favreau
reisen gemeinsam mit ihren Ehefrauen (darunter immerhin Malin
Akerman aus “Watchmen“ und
Kristin Davis aus “Sex and
the City“) sowie einem blass besetzten Alibi-Afro-Amerikaner
(Faizon Love) mit sehr viel jüngerer neuer Freundin in ein tropisches
Ferienparadies. Doch die dortige Idylle trügt, denn das Quartett
wurde zur Pärchen-Therapie angemeldet und den Kursleiter spielt
auch noch Jean Reno alias “Leon
der Profi“.
Anscheinend kommt Vince Vaughn (der gemeinsam mit Jon Favreau bei
“All Inclusive“ mit am Drehbuch herumschraubte) tatsächlich
auch selber langsam etwas in die Jahre. Während er es zuvor in
Komödien wie “Swingers“, “Old
School“ oder “Die Hochzeits-Crasher“ noch (bis
knapp vor dem unvermeidlichen Happy End) recht wild trieb und
immer den Schalk im Nacken hatte, ist er jetzt der ruhende Pol
des Filmes.
Vaughns Charakter Dave führt eine gut funktionierende Ehe, hat zwei
Kinder und zweifelt am Sinn von psychologischen Brimborium. Wenn
Dave und seiner Frau bei einer Therapie-Sitzung von einem etwas
hinterhältigen Psychologen Zweifel an der Qualität ihrer Beziehung
eingeredet werden, ist das wohl auch schon der subversivste und
am stärksten in die Tiefe gehende Moment des Filmes.
Ansonsten bezieht der Film keine wirkliche Position zum Sinn oder
Unsinn von Urlaubsreisen mit starken gruppendynamischen Anteilen.
“All Inclusive“ setzt sehr stark auf harmlos fröhlichen
Klamauk, der schließlich für die Figuren auf der Leinwand glücklicher
endet als für die Figuren vor der Leinwand.
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