Der
Film:
Tripp wohnt mit 35 Jahren immer noch bei seinen Eltern. Wenn sich
eine seiner zahlreichen Beziehungen zu sehr in Richtung Ehe entwickelt,
muss er die Lady nur mit nach Hause bringen und schon ist die Affäre
beendet. In ihrer Verzweiflung, Tripp endlich aus dem Haus zu bekommen,
engagieren seine Eltern die hinreißende Paula, um ihn ein wenig
zu schubsen. Doch sie haben leider nicht mit den Folgen gerechnet...
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Sicher
gibt es Nesthocker, die partout nicht das Elternhaus verlassen wollen.
Doch eher selten sind dies attraktive Typen wie der von Matthew
McConaughey verkörperte Tripp. Daher ist es durchaus logisch,
dass der Film diese Figur als so unnatürlich dargestellt wird,
dass er andauernd von irgendwelchen Tieren gebissen wird.
Sehr viel interessanter als die durchaus funktionierende (aber in
etwas zu geregelten Bahnen verlaufende) Liebesgeschichte zwischen
McConaughey und Sarah Jessica Parker sind die zahlreichen hübsch
angerissenen Nebenfiguren (allen voran Zooey Deschanel als Paulas
schräge Mitbewohnerin). Doch leider ist der Film so stromlinienförmig
auf das Wesentliche heruntergeschitten, dass viele talentierte und
sympathische Darsteller wenig mehr als Statisten bleiben. Doch als
romantische Komödie für zwischendurch funktioniert "Zum
Ausziehen verführt"
allemal.
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