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Der
Film:
Im Frühjahr des Jahres
1978 stirbt in Bad Tölz eine Frau an einer Blausäurevergiftung.
Es ist gänzlich unklar, wie das Gift in den Körper der
alleinstehenden Verkäuferin kam. Des Rätsels Lösung
ist ebenso simpel wie kurios: Die Frau starb an einem vergifteten
Tampon. Diese wahre Begebenheit inspirierte diesen Film.
Im
Vorspann ist zu lesen: “Das Projekt wurde mit Laiendarstellern,
kleiner Crew und geringen Budget verwirklicht.“ Der Film
wurde in einem Zeitraum von über zwei Jahren gedreht und
anschließend komplett nachsynchronisiert, wobei es auf der
Tonspur sogar einen kleinen kuriosen Gastauftritt vom “Bullen
von Tölz“ Ottfried Fischer gab.
“Tödliche Verbindungen“ überrascht
mehr als positiv und kann locker bei den meisten TV-Krimis mithalten.
Für Spannung ist gesorgt und es gibt ein überraschend
spektakuläres Finale in den Bergen. Doch wichtiger noch sind
die beiden höchst unterschiedlichen Kommissare. Der etwas
spießige Walter Degenhardt und der leichtlebige Rio Hartmann
werden von Adnan Erten und Luky Zappatta sehr charmant verkörpert.
Das bayrische Kriminalisten-Duo sorgt für allerlei humoristische
Einlagen, die jedoch nie albern sind.
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