Der
Film:
Leidenschaftlich widmet sich der große Houdini der Entlarvung
angeblicher übernatürlicher Fähigkeiten. Deshalb hat
der Entfesselungskünstler 10.000 Dollar Preisgeld für denjenigen
ausgesetzt, der ihm die letzten Worte seiner Mutter nennen kann. Für
die Trickbetrügerin Mary, die sich mit ihrer Tochter mehr schlecht
als recht als exotisches “Medium“ durchschlägt, ist das eine
enorme Summe. Mit allen Mitteln will sie an die richtige Lösung
zu kommen, doch dann verliebt sie sich in den weltberühmten Illusionisten...
"Tödliche
Magie" ist nach dem ebenfalls nur auf DVD erschienenen
“The
Illusionist“
der zweite Versuch ein historisches starbesetztes Drama um Zauberkünstler
im Stile von Christopher Nolans Meisterwerk “Prestige
- Die Meister der Magie“ zu drehen. Die im Edinburgh zum
Anfang des 20. Jahrhunderts angesiedelte Mischung aus Lovestory
und Trickbetrügerei funktioniert jedoch nur bedingt, was jedoch
eher am Drehbuch und weniger an den guten Darstellern liegt.
Der
Entfesselungs- und Zauberkünstler Harry Houdini (1874 -1926)
war minestens ebenso stark wie an seinen spektakulären Auftritten
auch daran interessierte Konmkurrenten als Scharlatane zu entlarven.
Ein näher an der tatsächlichen Person von Houdini angelehnter
Film wäre wahrscheinlich deutlich spannender geworden, als
eine sparsam mit biographischen Fakten angereicherte etwas langatmig
erzählte Romanze wie "Tödliche Magie".
Doch Spaß macht der liebevoll ausgestattete Kostümfilm
schon, denn zwischen Catherine Zeta-Jones und Guy Pearce knistert
es hübsch romantisch, während die kleine Saoirse Ronan
ihren prominenten Partnern gelegentlich die Show.
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