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Der
Film:
Als Shuhei aus Tokio an die Grundschule in eine Kleinstadt wechselt,
wird er sofort von Klassenschlägern aufs Korn genommen, die
ihn wegen seiner Liebe zum Klavierspiel drangsalieren. Sie fordern
ihn zu einer Mutprobe heraus: Er soll auf einem geheimnisvollen
Piano mitten im Wald spielen. Als sich Shuhei der Herausforderung
stellt, lernt er den aus einer armen Familie stammenden Kai Ichinose
kennen, der als Einziger dem Piano einen Ton abringen kann. Die
jungen Pianisten haben rein gar nichts gemeinsam außer ihrer
Begeisterung für klassische Musik....
Die sorgfältig ausgeführten Animationen dieses auf einem
Manga basierenden Zeichentrickfilms stammen vom Studio Madhouse
("Das
Mädchen, dass durch die Zeit sprang", “Paprika“). Der phantasievoll
erzählte Film beweist einmal mehr, dass es eigentlich keine
Story gibt, die nicht in Form eines Animes realisiert werden kann.
Was auf dem Cover noch ein wenig wie eine weitere Fantasy-Geschichte
aus Japan wirkt, entpuppt sich als sensibel aber auch humorvoll
erzählte Geschichte über Freundschaft und Kreativität.
Dem braven, strebsamen Klavierschüler Shuhei wird der Wildfang
Kai gegenübergestellt. Dieser passt in kein Raster, strebt
dies auch nicht an und für dessen individuelle Art Klavier
zu spielen, ist die (japanische) Gesellschaft noch nicht reif.
Beide Jungen profitieren von ihrer Freundschaft, Shuhei wird etwas
ungezwungener und Kai etwas diziplinierter.
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